Das Qualitätsbündnis wurde durch den Landessportbund NRW und seiner Sportjugend in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund, entwickelt. Das Qualitätsbündnis wird von der Staatskanzlei
NRW unterstützt.
Ziel des Qualitätsbündnisses ist es, sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport wirksam vorzubeugen und diese zu bekämpfen. Dazu werden maßgeschneiderte Qualitätsstandards zur Prävention
und Intervention gemeinsam entwickelt und innerhalb der Vereinsstruktur installiert. Zentraler Gedanke dahinter ist die enge Vernetzung und der Transfer von Fachwissen im organisierten
Sport.
Mit dem Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport gibt der Landessportbund NRW den Sportvereinen, Sportverbänden und Stadt- und Kreissportbünden konkrete
Hilfestellung, um das Thema im Sport zu enttabuisieren, Präventionsmaßnahmen umzusetzen sowie in Krisen- und Verdachtsfällen Orientierung zu erhalten und handlungsfähig zu bleiben.
(Stand April 2026)
Nach rund 2 Jahren, in denen wir uns im TuS Müsen intensiv mit dem Thema Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport beschäftigt haben, haben wir es geschafft: Wir sind Mitglied im Qualtitätsbündnis Sport NRW!
Am 21.04.2026 hat Vanessa Bierbrauer (die zuständige Fachkraft beim Kreissportbund Siegen-Wittgenstein) die Urkunde an Tobias Stötzel und Jennifer Mehl von unserem Team "Schutzkonzept" übergeben. Wir sind sehr stolz, dass wir so konzentriert gearbeitet haben und die Mitgliedschaft innerhalb dieser Zeit auch erreicht haben. Wir sind ebenfalls sehr dankbar für die Unterstützung des gesamten Vereins, bei diesem Thema haben wir alle dasselbe Ziel gehabt.
Mittlerweile haben auch mehrere Infoabende zum Thema Schutzkonzept für sämtliche Mitarbeitenden im TuS Müsen stattgefunden und auch alle haben den Ehrenkodex unterschrieben. Das Schutzkonzept muss jetzt gelebt werden, aber auch immer wieder auf den Prüfstand gestellt und ggf. angepasst werden.
(Stand Febr. 2026)
Das Schutzkonzept fertig und von der begleitenden Fachkraft vom Kreissportbund genehmigt worden. Im nächsten Schritt werden alle Vorstandsmitglieder, Übungsleiter und helfende Personen im Kinder- und Jugendbereich detailliert über die Inhalte des Schutzkonzeptes und deren Umsetzung informiert. In einem weiteren Schritt wird eine Satzungsänderung vorgenommen. Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde einstimmig beschlossen, den § 2 der Satzung, wie folgt, zu ergänzen: „Der Verein verurteilt jegliche Form von Gewalt, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art ist.“
Im weiteren Verlauf können wir dann endlich den Antrag zur Aufnahme ins Qualitätsbündnis stellen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Aufnahme noch im ersten Halbjahr 2026 umsetzen können.
(Stand: Nov. 2025)
Der TuS Müsen beschäftigt sich nunmehr schon seit zwei Jahren intensiv mit dem Thema sexualisierte & interpersonelle Gewalt im Sport. So haben bereits im Jahr 2024 nahezu alle ÜbungsleiterInnen, betreuende Personen in der Kinder- und Jugendarbeit und Vorstandsmitglieder eine Sensibilisierungsschulung besucht. Anfang 2025 wurden die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung über den Weg ins Qualitätsbündnis informiert. Dort wurde einstimmig beschlossen, den Weg ins Qualitätsbündnis zu gehen. Im Verlaufe des Jahres 2025 hat sich eine Arbeitsgruppe zu dem Thema gebildet, die dann in mehreren Terminen die Risikoanalyse durchgeführt hat. Aktuell arbeitet die Gruppe an der Erstellung des Schutzkonzeptes. Alle Schritte auf dem Weg in das Qualitätsbündnis werden durch eine Fachkraft des Kreissportbundes Siegen-Wittgenstein begleitet. Grundsätzliche Informationen zu dem jeweils aktuellen Stand auf dem Weg ins Qualitätsbündnis könnt ihr bei unserer sporttechnischen Leiterin Claudia Attenberger erfragen.
Maike Wachner (Ansprechperson und Badeaufsicht im Naturfreibad) und
Tobias Stötzel (02733/8924052) (Ansprechperson und Übungsleiter im Kinderbereich)
Kontakt per Mail: [email protected]
Über Qualifizierungs- und Fortbildungsangebote des KSB bzw. LSB haben sich Maike und Tobias dazu ausbilden lassen als Ansprechperson bei interpersoneller oder sexueller Gewalt agieren zu können. Ihre besonderen Kenntnisse in Prävention und Intervention zeichnet sie aus. Als Ansprechpersonen in unserem Verein nehmen folgende Aufgabe wahr:
